Yamaha-Cup.de: Showdown im Motodrom


8. Lauf auf dem Hockenheimring 14.-16.09.2012
Der Hockenheimring ist traditionell Austragungsort des IDM-Finales und damit auch für den Showdown im YAMAHA R6-DUNLOP-CUP. Auch wenn die Titelentscheidung bereits vor zwei Wochen gefallen ist, darf man sich auf ein weiteres spannendes Rennen der weltweit erfolgreichsten Marken-Serie freuen.

Niki Tuuli (FIN-Imatra, AC MoTeC) kann das Finale noch cooler angehen, als man dies trotz seiner erst 16 Jahre inzwischen längst von ihm gewohnt ist. Der nervenstarke Finne hat mit einem zweiten Platz am Sachsenring den Titelgewinn klar gemacht und könnte damit am Wochenende eigentlich entspannt zum Schaulaufen antreten. Zumal das Motodrom von Hockenheim auch die einzige IDM-Strecke ist, die der flotte Skandinavier von einem Gaststart in der 125 ccm-Klasse bereits kennt.

Noch offen ist dagegen der Kampf um die Vize-Meisterschaft. Marco Nekvasil (Matzen, GERIN-SKM Emonts RT) hat dabei die besten Karten. Der 15-jährige Österreicher gab am vergangenen Wochenende im Rahmen der Superbike-WM auf dem Nürburgring in der FIM Superstock 600 als Achter ein eindrucksvolles Gastspiel. Mit seinem dritten Saisonsieg könnte Marco am Sonntag zudem seinen Teamchef Günther Knobloch in der ewigen Cup-Wertung überflügeln. ‘Knobi’ gewann in der Saison 2000 zwei Rennen und wurde damals am Ende punktgleich mit dem Sieger Philipp Ludwig Cup-Zweiter.

Nekvasils Verfolger sind Philippe von Gunten (CH-Linden, Schnock Juniors by Romero) und Marc Buchner (Königswinter, Fast-Bike-Service-Team Schüller). Beide standen schon mehrfach auf dem Podest, aber bislang noch nie ganz oben. Dies ist außer Tuuli, der bereits viermal erfolgreich war, und Nekvasil nur Manou Antweiler (Bleckede, AC MoTeC Race-Point-Brandt) in Oschersleben gelungen.

Tuulis großer Vorsprung gibt das enorme sportliche Niveau des 2012er Jahrgangs aber nicht wirklich wieder. “Wir hatten viele spannende und sehr enge Rennen. So verschenkte beispielsweise Toprak Razgatlioglu beim Auftakt am EuroSpeedway einen sicheren Sieg durch einen unnötigen Sturz in der letzten Runde, oder zuletzt am Sachsenring kamen die ersten Vier innerhalb von weniger als einer Sekunde ins Ziel”, analysiert Cup-Chef Thomas Kohler die nun zu Ende gehende erfolgreiche 35. Cup-Saison.

Meisterschaftsstand nach 7 von 8 Rennen: 1. Niki Tuuli (149 Punkte), 2. Marco Nekvasil (109), 3. Philippe v. Gunten (89), 4. Marc Buchner (88), 5. Manou Antweiler (71), 6. Toprak Razgatlioglu (67) 7. Toni Riedel (48), 8. Alain Bonnet (50), 9. Andreas Klambauer (49), 10. Ville Valtonen (45)

Showdown im Motodrom

Showdown im Motodrom

Zurück