Supermoto Staatsmeisterschaft
Int. österr. Supermoto Staatsmeisterschaft 2011 – 5.Lauf 27./ 28.08.2011
Rider: Andi „Simpson“ Rothbauer #99
Rider: Florian „Superfloh“ Wedenig #98
Am vergangenen Augustwochenende kam es im Motorsportpark Bad Fischau/ Niederösterreich zum 5.Event der intern. österreichischen Supermoto Staatsmeisterschaft.
Bei hochsommerlichen Bedingungen lieferten die Top Driftpiloten, auf der für die Zuseher sehr attraktiven Strecke, spannende Rennen.
In Bad Fischau konnte das Team vorab schon ausführlich testen und war zuversichtlich die Schwierigkeiten der Saison nun auszumerzen und die Piloten steigerten sich stetig.
S Open;
Andi Rothbauer
Im Zeittraining versuchte das Team einige Sachen, jedoch verpokerte sich Rothbauer am Set Up und kämpfte hart mit den Bedingungen. Am Ende sicherte er sich Rang 8 in der 2.Startreihe. Der erste Lauf am Samstagabend musste aufgrund des aufkommenden Sturms abgesagt werden. Zu Finallauf 1 am Sonntag kommt Rothbauer gut weg, sieht aber plötzlich Hochreiter von der Strecke abkommen und vermeidet noch gerade eine Kollision mit den überschlagenden Suzuki Piloten in der ersten Kurve. Schnell reiht er sich wieder auf der Strecke ein und hält Rang 3. Im Laufe des Rennens bietet er spektakuläre Manöver und kann sogar Staatsmeister Hanson Schruf auf der Startgeraden, im Drift, außen Überholen und bietet somit eines der Überholmanöver des Wochenende! Das Rennen
beendet er auf Rang 4. Zu Lauf 2 abermals ein guter Start, auf Rang 7 verbeißt er sich gleich im Hinterrad einen Konkurrenten, will aber gleich im Offroad passieren und das Motorrad stirbt ab. Es vergeht viel Zeit bis Rothbauer das Rennen wieder fortsetzen kann und fällt auf die letzte 22.Position zurück. Nun entbrennt ein wahres Feuerwerk und er fährt mit dem Messer zwischen den Zähnen durch das Fahrerfeld. Nach 15min + 2 Runden kann ihm nur die Zielflagge auf einen dennoch beachtlichen
10.Rang stoppen.
S 1;
Florian Wedenig
Im Zeittraining sichert sich der junge Honda Rider abermals einen tollen Rang 5 in der 2.Startreihe. Zu Finallauf 1 am Samstagabend startet Wedenig verhalten, in der ersten Kurve wird er leicht abgedrängt und verliert einige Positionen, sofort findet er seinen Rhythmus und erhöht seinen Speed. Er schafft es seine Konkurrenten zu bedrängen und Positionen gutzumachen. Nach rund 10min kommt Praxmarer zu Sturz und das Rennen wird unterbrochen. Zu einen Re-Start kommt es aufgrund des aufkommenden Sturms nicht, das Rennen wird mit 50% Punkte gewertet. Am Sonntag zu Lauf 2 startet Wedenig souverän und setzt sich auf Rang 5. Er fährt ein beherztes,
konstantes Rennen und sichert diese tolle Position ins Ziel. Zu Lauf 3 am Sonntagabend startet Wedenig abermals konstant und pusht nach vorne, hinter dem Führungstrio hält er Rang 4 als das Rennen in Runde 7, aufgrund eines Sturzes abgebrochen werden muss. Den Re-Start bestreitet Wedenig von Rang 4 aus der ersten Startreihe, dieser gelingt gut, jedoch büsst er in der ersten Kurve einige Positionen ein. Sofort beginnt er wieder zu pushen, er findet zuerst gut an der Konkurrenz vorbei und verbeißt sich dann am Hinterrad vom jungen Salzburger Hagleitner, vorerst bringt er sich immer wieder in Schlagdistanz und beobachtet dessen Linienwahl. In der letzten Runde setzt er am Offroad Einganz an um den Husqvarna Piloten zu passieren, in der Luft ist er schon um eine Radlänge voran, zieht aber dann dennoch einmal zurück um beide nicht in Sturzgefahr zu bringen, 2 Kurven später dann der entscheidende Angriff und Hagleitner zeigt Nerven und bremst sein Bike aus, Wedenig geht souverän vorbei und feiert diesen hart erkämpften 4.Platz.
Wochenendrückblick:
Andi Rothbauer durchlebt ein abermals schwieriges Wochenende, in der Jahreswertung liegt er nun auf Rang 5, mit nur 9 Punkten Rückstand auf die Top 3. Rothbauer „Das Wochenende war durchzogen, es war genial wie viele Freunde und Fans ich hier bei meinen Heimrennen begrüßen durfte, ein wahres Highlight für mich! Sportlich gesehen bin ich ein tolles 1.Rennen gefahren und war in Lauf 2 zu ungeduldig, aber ein Rennfahrer will niemals zuwarten, ich habe dann den Kopf nicht in den Sand gesteckt und mich zurückgekämpft. In der Jahreswertung liege in nun auf Rang 5, allerdings trennen mich nur 9 Punkte von einem Stockerlplatz am Ende der Saison. In 2 Wochen findet das Finale am Wachauring mit 3 Finalrennen in Melk statt, hier werde ich „All in“ gehen und nochmals Alles geben!“ Florian Wedenig kann mit hervorragenden, konstanten Ergebnissen in der Jahreswertung des tollen 4.Gesamtrang weiter halten und den Abstand nach hinten ausbauen. Wedenig: „Ich konnte auch dieses Wochenende meine Leistung toll abrufen und mich konstant mit den Besten messen. Die Rennen waren wirklich toll und mit Tagesrang 4 bin ich wirklich sehr zufrieden, in der Jahreswertung konnte ich meine Position weiter absichern und freue mich nun sehr auf das Finale am Wachauring!“
Nächstes Rennen: 10./ 11.September 2011‐ Melk‐ Wachauring/ Niederösterreich







